Nachbenetzung

Nachbenetzung bei trockenen AugenWer kennt das Problem nicht: Im Büro, im Einkaufszentrum oder im Auto läuft die Klimaanlage auf Hochtouren und müht sich, die Räumlichkeit auf eine erträgliche Temperatur herunterzukühlen. Doch was für Körper und Geist vielleicht eine tolle Sache ist, ist eine Strapaze für die Augen und die Kontaktlinsen. Denn beide trocknen durch die trockene und kalte Luft der Klimaanlage sehr schnell aus. Einen ähnlichen Effekt erzielt Heizungsluft. Auch diese trocknet die Augen aus und sorgt für unangenehme Gefühle auf Selbigen.

Nun ist allseits bekannt, dass sich Tränenflüssigkeit wieder dann nachbildet, wenn man blinzelt. Doch wenn man den ganzen Tag am Computer sitzt oder sich auf etwas konzentrieren muss, dann gerät das Blinzeln mitunter etwas in Vergessenheit. Die Augen trocknen weiter aus und die Linsen darauf fühlen sich an, als ob man eine Hand voll Sand im Auge hat. Kein gutes Gefühl. Um dieses zu vermeiden, sollte eine Nachbenetzungslösung zum Einsatz kommen. Sie hilft dort aus, wo die Produktion der Tränenflüssigkeit ins Stocken geraten ist.

Die Auswahl ist groß

Nachbenetzungslösung wird in den unterschiedlichsten Verpackungseinheiten angeboten. Besonders beliebt sind hierbei die kleinen Flaschen mit 15 ml Inhalt. Diese brauchen sich recht schnell auf, sodass man keine Bedenken bezüglich der Hygiene haben muss. Viele Anbieter, wie beispielsweise Allergan oder auch LensCare bieten ihre Nachbenetzungslösung ohne Konservierungsstoffe an. Besonders Allergiker dürfte dieser Aspekt sehr freudig stimmen. Und sollte man zu den Linsenträgern gehören, die nur hin und wieder eine Nachbenetzung benötigen, so gibt es diese auch in kleinen Ampullen.

Nachbenetzungslösung schadet nicht

Einige Kontaktlinsenträger sind der Meinung, dass sich das Auge – ähnlich wie die Nase an Nasenspray – an die Nachbenetzung gewöhnen könnte und die Produktion von Tränenflüssigkeit reduziert. Doch dem ist nicht so. Nachbenetzungslösung kann immer und zu jeder Zeit zum Einsatz kommen.

Sie wirkt nur unterstützend und schaltet keine körpereigenen Funktionen ab.

Sollte die Menge der Tränenflüssigkeit zurückgehen, so kann dies medizinische Gründe haben, die abgeklärt werden sollten. So könnten Rheuma, Diabetes oder eine Erkrankung der Schilddrüse für die trockenen Augen verantwortlich sein. Denn die Flüssigkeit sorgt nicht nur dafür, dass die Kontaktlinsen angenehm zu Tragen sind. Sie versorgt das Auge auch mit wichtigen Nahrungsbestandteilen. Zudem wird die Hornhaut mit Sauerstoff versorgt. Mitunter wird die Nachbenetzungslösung bei einer Krankheit vom Arzt direkt verschrieben, um die Augen zu unterstützen. Und somit ist sie nicht schädlich.